VfL Hameln


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Letztes Spiel...



Von Jürgen Kohlenberg

In einem rassigen und umkämpften Niedersachsen-Derby der Handball-Regionalliga verlor der VfL Hameln vor 350 Zuschauern in der Halle Nord gegen den VfL Fredenbeck mit 27:32 (15:14). Der Sieg der Gäste war letztendlich verdient, weil sie in der Schlussphase konsequenter im Abschluss waren und auf jede Situation einfach die bessere Antwort hatten.
"Fredenbeck war eine Nummer zu groß für uns, hatte jede Position doppelt besetzt und dadurch mehr zuzusetzen. Uns fehlten da die Alternativen und dadurch am Ende auch die Kraft. Bei dem hohen Tempo wäre es auch nicht möglich gewesen, immer zwei Spieler Abwehr-Angriff zu wechseln", musste VfL-Trainer Hajo Wulff die Niederlage anerkennen fügte aber hinzu,
"dass ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen kann uns sogar stolz auf die Jungs bin, dass sie überhaupt so lange mitgehalten haben."
Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei die spielstarken und ausgeglichen besetzten Fredenbecker bis zum 9:12 nach 22. Minuten deutlich die Oberhand hatten. Dann kämpften sich die Hausherren zurück in die Partie, glichen nach 27 Minuten nicht nur zum 13:13 aus sondern führten in der letzten Minute der ersten Hälfte sogar mit 15:13.
Bitter, dass mit dem Pausenpfiff für die Gäste noch der 15:14-Anschlußtreffer fiel und man den zwei-Tore-Vorsprung nicht mit in die Kabine nehmen konnte.
In der zweiten Halbzeit blieb das Match zunächst bis zum 24:24 nach 51 Minuten ausgeglichen. Doch bereits zu diesem Zeitpunkt war deutlich geworden, dass den Geestländern nur schwer beizukommen ist. Selbst die Rote Karte gegen Ilias Sevastidis, den bis dato mit sechs Treffern besten Fredenbecker Werfer, in der 41. Minute nach einer Attacke gegen Jannis Pille, der diesmal für die Highlights im Hamelner Spiel verantwortlich zeigte, sorgte im Spiel der Gäste für keinen Abbruch.
Stattdessen setzten dann Pascal Czaplinski und Patrick Ranzenberger (je 6) die Duftmarken. Als Fredenbeck sich nach 54 Minuten auf 24:27 abgesetzt hatte, war die Partie entschieden. Nicht nur, weil der VfL in der gleichen Minute Heiko Heemann mit Roter Karte nach dritter Zeitstrafe verlor, sondern auch weil das Wurfglück nicht auf Seiten der Hausherren war.
Einige unglückliche und unkonzentrierte Abschlüsse sowie drei vergebene Siebenmeter (zweimal Oliver Glatz und Christian Raddatz) waren unter dem Strich gegen die cleveren Gäste zu viel.
"In der ersten Halbzeit haben wir zu viele Tore, insbesondere durch Jannis Pille, kassiert. Das haben wir dann im zweiten Durchgang abgestellt, waren in der Deckung präsenter und haben letztendlich verdient gewonnen", sagte Fredenbecks Trainer Ralf Böhme, wünschte dem VfL im Kampf um den Klassenerhalt aber alles Gute,
"denn ich fahre lieber nach Hamelns als nach Wolfen oder Staßfurt."

VfL Hameln: Treuthardt, Drechsler; Pille (10), Glatz (7/5), Raddatz (4), Hylmar (3), Heemann (2), Wick (1), Emmel, Staniszewski, Kanngießer, Höltje, Engelhard, Full.

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